
Regele Geto-Dacian King Burebista
( 82-44 B.C.)
Die Geto-Daken
Als sich die Griechen auf der Westküste des Schwarzen Meeres ansiedelten (Pontus Euxinus), und sie die Kolonien Tomis, Histria, Callatis, Olbia und Appolonia gründeten, kamen die ansässigen Traker (verwandt mit den Kelten) in Kontakt mit der griechischen Welt. Der griechische Historiker Herodot hat als erster die Bevölkerung nördlich der Donau als Getae (Getis) bezeichnet.
Es gibt Nachweise der Geto-Daker, die bis zum 6 Jh. v.u.Z. reichen, ein ethno-historisches Volk, welches von den Trakern abstammte. Die frühesten archäologischen Funde führen zu der Kultur der Bassaraber in der Dobrudja welche in einer hervorragenden Art durch Töpferwaren dargestellt wird. Die Geto-Daker bevölkerten das riesige Gebiet, das sich zwischen den nördlichen Karpatenkette und der Balkanberge ausstreckte.
Die Geto-Dakische Gesellschaft erlebte ihre Blütezeit unter der Herrschaft des Königs Burebista (ca. 82-44 v.u.Z.), ein Zeitgenosse und Gegner von Cäsar, und ein Freund Pompejis. Ungefähr 70 v.u.Z., hatten die Geto-Daker aufgrund der günstigen externen Bedingungen und Burebistas politisch und militärisch erfolgreichen Handlungen, eine stabile Herrschaft und eine starke Organisation.
Das Land Burebistas, welches mit früheren gesellschaftlichen und politischen Traditionen verwurzelt war, wurde stärker durch die Eroberung der griechischen Städte an der Schwarzmeerküste z.B. Tomis, Histria und Callatis und durch die Beseitigung der Bedrohung durch die Kelteninvasion. Somit gelang es Burebista, über die ganze Trakisch-Geto-Dakische Welt zu regieren, d.H. von den Haemus Berge (das Balkangebirge) bis zu den bewaldeten Karpaten, von Tyras (Dnestr) bis zum Tisa.
Da er über beide Seiten der Donau regierte, war Burebista "der erste und größte unter den Königen der Traker", wie die Schriften des Acornion von Dyonisopolis besagen. Das vereinigende Zentrum des Geto-Dakischen Staates lag auf dem Gebiet der Orastie-Berge (Sureanu) - eine natürliche Siebenbürgische Festung; dort, entwickelte Burebista ein ganzes System von Festungen, welches von seinen Nachfolgern Dicomes, Scoryllo, Cotiso fortgesetzt werden sollte.
Durch seine erfolgreichen Vereinigungsbestreben, welche zu der Vereinigung des Geto-Dakischen Volkes, Sprache und Zivilisation führte, fühlte sich der König stärker, so dass er dachte, er könnte seine militärische Stärke mit der der Römer messen. Er wurde unterstützt von dem großen Priester Daecaeneus. Der Versuch, aus dem Bürgerkrieg zwischen Cäsar und Pompeji Vorteile zu erzielen führte zur Unterstützung des letzteren. Cäsar siegte leider und plante dann, sich an den Dakern durch einen Krieg zu rächen. Aber seine Ermordung im Jahre 44 v.u.Z. verzögerte die bewaffnete Konfrontation um ungefähr hundertzwanzig Jahre. Kurz nach Cäsars Tod wurde Burebista selbst durch den Adel gestürzt, welcher mit der absoluten Macht des Königs unzufrieden war. Nach seinem Sturz wurde der Staat immer schwächer und verlor Teile des Gebietes.
Die Geto-Daker durchlebten eine neue Zeit des kulturellen und politischen Wohlstands als Decebal (n.Chr. 87-106) den Thron bestieg. Die Geto-Dakische Zivilisation hatte damals ihren Höhepunkt erreicht. Im ersten Jahrhundert v.u.Z., als sich das Römische Monarchie ausbreitete, wurde die Donau zur Grenze zwischen dem Römischen Monarchie und den Geto-Dakern. Dobrudja war schon unter römischer Herrschaft angefangen mit der Herrschaft von Augustus.
Schließlich erklärten die Römer den Dakern nach einer ersten Konfrontation (n.Chr. 87-89) den Krieg, was zu zwei blutigen Schlachten führte (101-102 und 105-106 n.Chr.). Die Geto-Daker waren geschlagen, das von Trajan geführte Reich breitete seine Grenzen über die Donau aus und ein Teil Daciens wurde zur kaiserlichen römischen Provinz. Zwei Monumente gedenken dieser Ereignisse eine ist die Säule von Trajan, in Rom, das Werk von Apollodorus von Damascus (n.Chr. 113), und die andere ist Trophaeum Traiani, bei Adamclissi (n.Chr. 109).