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Die Monarchie

  • Peles Castle - the royal residence

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Die Monarchie In Rumänien


Im Jahre 1866, dankte Alexandru Ioan Cuza, der erste Fürst des vereinigten Rumäniens, ab. Um neue Streitigkeiten innerhalb des Landes zu vermeiden und um die Unterstützung ausländischer Mächte zu bekommen, beschlossen die Politiker Rumäniens, die rumänische Krone dem Prinzen einer wichtigen europäischen Dynastie anzubieten. Am 10 Mai 1866 schwor Karl I von Hohenzollern - Sigmaringen seinen Eid vor dem rumänischen Parlament in Bukarest und wurde Prinz von Rumänien. Er war mit dem deutschen Kaiser Wilhelm I verwandt und wurde auch von Napoleon III unterstützt. 1881 wurden Karl und seine Frau Elisabeth zu König und Königin von Rumänien gekrönt. Elisabeth von Wied war eine deutsche Prinzessin. Sie war eine hochgebildete Person und Dichterin. Ihr Schriftstellername war Carmen Sylva, und sie fungierte als Kunst- und Kulturförderer in Rumänien. Karl führte eine Menge wichtiger Reformen ein und das moderne Rumänien wurde zu einer konstituierten Monarchie.

Im Jahre 1914 starb Karl und sein Nachfolger war Ferdinand, der Sohn seines Bruders. Er wurde König Ferdinand I (1914-1927); und heiratete Maria (Mary), Nichte der Königin Victoria. Obwohl Ferdinand ein deutscher Offizier und Mitglied der Hohenzollern-Sigmaringen Familie war, schloss er sich der Entente (Frankreich, Russland, Großbritanien.) während dem Ersten Weltkrieg an, im Jahre 1922; er und Maria wurden in Alba Iulia als Monarchen von Großrumänien gekrönt.

Der Sohn von Ferdinand, Karl, war eine gegensätzliche Person. Er mochte sowohl das Abenteuer als auch das Luxusleben. Im Jahre 1920 heiratete er Elena (Helen) von Griechenland und im nächsten Jahr wurde ein Sohn geboren. Sein Name war Mihai (Michael) von Rumänien. 1927 starb Ferdinand, und weil Karl seinen Thron schon aufgegeben hatte, wurde Mihai als König von Rumänien ausgerufen. Da er aber nur sechs Jahre alt war, wurde eine Regentschaft aufgestellt. Drei Jahre später entschloss sich sein Vater Karl nach Rumänien zurück zu kommen. Das tat er und wurde dann König Karl II. Im Jahre 1938, setzte er seine persönliche Regierung durch. Er erwies sich als intelligenter aber unbeständiger Charakter, da er in entscheidenden Momenten der rumänischen Geschichte wie z.B. im Sommer 1940, als Rumänien Nord - Westen Siebenbürgens, Bassarabien und Süd - Dobrudja verlor, keinen festen Standpunkt vertrat. Er wurde aufgrund seinem Autoritätsmangel als Monarch, durch Marschal Antonescu gezwungen abzudanken. Sein Sohn Mihai schwor den Eid am 6 September 1940. Für fast 4 Jahren (1940-1944) hatte Ion Antonescu, das Staatsoberhaupt, die eigentliche Macht. Doch am 23 August 1944, nach einem Staatsstreich, wurde Antonescu verhaftet und Rumänien schloss sich der Allianz der Vereinten Nationen an. In den nächsten vier Jahren, versuchte der junge König mit allen Kräften sich den Kommunistenangriffen auf die Politik Rumäniens zu widersetzen. Doch am 30 Dezember, 1947 wurde er von den Kommunisten gezwungen, abzudanken. Er ging in die Schweiz, wo er auch noch heute lebt. Nach 1990 besuchte er mehrere Male Rumänien und seit 1997 widmet er sich den Aktivitäten im Dienste seines Landes für die Integration innerhalb der Euro-Atlantischen Strukturen.