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Kirken, kathedralen und Kloster

Orthodoxe Kirche (13 Jh.) früher gotischer und barocker Stil; Freskenteile aus dem 14 Jh;

 

Evangelische Kirche der Heiligen Maria

(14-15 Jh.) gotischer Stil mit Elemente der Renaissance, z.B. die Kirchensitzbänke; Sammlung von 23 Flaggen, die für die verschiedenen Zünfte stehen; Sachsenturm (Teil der Kirche) 76,5 m hoch; größter Glockenturm in Rumänien; Zitadelle mit Faßbinderturm (15 Jh.) 35 m hoch; Passage Colonade/Sugalete (15-16 Jh.) Zunftläden und Werkstette; Silbermanns Haus (16 Jh.) Fassade im Renaissancestil und feingeschnitztes Portal.

 

Unterkunft und Essen

Hotels Bistrita 3*, Codrisor 3*, Cora 3*, Coroana de Aur 2*, Decebal 2*, Apollo 1*; Dracula's Castle 3* (Piatra Fântânele) Agrotourismuspensionen Bistrita Bârgaului, Lunca Ilvei, Prundu Bârgaului, Sant, Rebra, Susenii Bârgaului, Tiha Bârgaului usw.

 

Kirchen, Kathedralen und Klöster

Orthodoxe Kirche von DENSUS

Gebaut im 12-13 Jh. im Romantik- und Gotikstil; wurde aus Steinen der Ruinen der antiken Zitadelle von Sarmizegetusa gebaut, in seiner nahen Umgebung; ihre Fresken (1443) ähneln denen der "St. Nicholas" Kirche bei Curtea de Arges (im Süden Rumäniens).

 

Orthodoxe Kirche von STREI

Befindet sich südlich von Calan; gegründet von dem rumänischen Boyaren Ambrozie im 13 Jh., Kombination der Romantik mit rustischem gotischm Stil; wertvolle Malereien auf den Wänden, auf dem Kirchenschiff und insbesondere auf dem Altarbild, wo das Selbstprotrait und die Unterschrift des Bauers und Künstlers dargestellt sind.

 

Orthodoxe Kirche von SANTAMARIA-ORLEA

Gebaut im 13 Jh. von den rumänischen fürstlichen Familie Candea im Dorf Rau de Mori; sie erläutert den übergang von der Romantik zum Gotikstil; die Bilder auf den Wänden und auf dem Kirchenschiff kombinieren den byzantiner Stil mit der Renaissance und sind die ältesten, die es in den orthodoxen Kirchen Rumäniens gibt (1300-1330).

 

JESUSKAPELLE

Kapelle des 13 Jh., auf einem katholischen Friedhof bei Odorheiu Secuiesc; vierseitig überlappende Tafeln und von kleiner Größe. (8.4 x 8.4).

 

Katholische Kirche der Jungfrau Maria bei SUMULEU, Wallfahrtsort

Befindet sich in Miercurea Ciuc, sowohl die Kirche als auch das Kloster wurden im Gotikstil von den Franziskanermönchen im 15 Jh. gebaut; ein Gymnasium und eine Druckerei wurden hinzugefügt (17 Jh.); sie wurden im 18 Jh. mit Barockelementen wiedergebaut; die Kirche ist für die Wundertaten der Statue der Jungfrau Maria berühmt (2.27 m hoch, aus Lindenholz geschnitzt)

 

Reformierte Kirche von Thorenburg/TURDA

Die älteste Saalkirche (mit einem einzigen Kirchenschiff) in Transilvanien (15 Jh.); entworfen im Gotikstil; ihr Turm ist 60 m hoch; im 16 Jh. war die Calvinistische Kirche umgeben von einem befestigten Bereich mit Bollwerken, der heutzutage größtenteils verschwunden ist; seine Baumeister benutzten Steine von den Ruinen eines nahegelegenen antiken römischen Lager aus dem 168 n.C. ( vollständig niedergerissen im 19 Jh.)

 

Orthodoxe Kirche "St. Paraschiva" von RASINARI

Befindet sich 12 km von Hermannstadt/Sibiu entfernt, sie ist eine Saalkirche (18 Jh.) mit wertvollen Fresken und Gemälden auf der südlichen Fassade; unter ihnen, ist das Rad des Lebens von großer Bedeutung.

 

Armenische Kirche von GHERLA

Gebaut im 18 Jh. von der Armeniergemeinschaft der Stadt (die aus der Moldau nach Siebenbürgen/Transilvanien im 17 Jh. einwanderten; die Armenier gründeten die erste in Siebenbürgen/Transilvanien liegende Stadt, und zwar Armenopolis – heutige Gherla-, am Anfang des 18 Jh.; Barockstil; dynamische Erscheinung, mit einem Glockenturm umgeben von zwei anderen niedrigeren Türmen plaziert ein Stück weiter hinten; bewahrt drei wertvolle Evangelien (14 Jh.).

 

Kathedrale der Römisch-Katholischen Hauptepiskopat von ALBA-IULIA

Gebaut im 15 Jh.; representiert den Stil der Spätromantik, (der Hauptteil und das Querschiff) neben gotische Elemente (das Chor) und dem siebenbürgischen Renaissancestil (die Lază³ Kapelle vom 1512); fürstliche Gräber unter denen auch die von Iancu von Hunedoara und Ioan Sigismund.

 

Kathedrale der Wiedervereinigung von ALBA IULIA

Gebaut wurde sie 1921-1922 im rumänischen traditionellen Stil; sie besteht aus einem passendem rechteckigen Bereich, der von einem 58 m hohen Turm überragt wird; Fresken im neobyzantinischem Stil erstellt von Costin Petrescu (dessen Bilder auch im Rumänischen Athenäum in Bukarest bewundert werden können); Weihbilder, die Fürst Michael den Tapferen und seine Frau sowie Frau Stanca in der Pronaos darstellen. Auf ihrem Grundstück wurden König Ferdinand von Hohenzollern und Königin Maria als König und Königin von Großrumänien am 15 Oktober 1922 gekrönt.

 

Orthodoxe Kathedrale bei HUEDIN

Ihr Architekt war Victor Smighelschi aus Hermannstadt/Sibiu (1931-1934); ortsansässige Baumeister aus den Westkarpaten; die Altartrennwand wurde von Lehrern und Studenten der Kunstberufsschule von Huedin gemacht; Tausende von Menschen aus den Apuseni-Bergen nahmen bei ihrer Ehrenzeremonie teil, im Jahre 1934 – unter ihnen der herausragende rumänische Dichter, Octavian Goga.

 

Kloster Kerz/CâRTA

Befindet sich zwischen Hermannstadt/Sibiu und Fagaras; eines der wichtigsten Klöster, die von den Zisterzienser Mönchen im Süd-Osten Europas im 11 Jh. gebaut wurde; spätgotischer Stil mit Elemente der Romanik; das Chor (wurde Teil der evangelischen Kirchengemeinde), der Eingangsturm, und die Ruinen der Klostergebäude wurden bis heute stehengelassen; das ehemalige Zentralschiff der Kirche wurde in einen Kirchenhof umgewandelt (wo deutsche Soldaten, die während den Kämpfen des Esten Weltkrieges -1916 bei Hermannstadt/Sibiu starben, begraben wurden).

 

Kloster RâMET

Das Kloster liegt auf einem malerischen Hintergrund, im Tal des Geoagiuflusses in den Trascau Bergen, in der Nähe von Teiu; das im 14 Jh. gebaute Kloster gehörte abwechselnd zu den Grundbesitzen des ungarischen König Mathias Corvinus und des wallachischen Herrscher Fürst Radu der Große (1496-1508); letzterer bekam dieses als Geschenk vom ungarischen König Ladislas II, als Belohnung für seine Militärdienste; unter dem Altar, 1,6 m tief in die Erde ist eine Frischwasserquelle mit Trinkwasser, woher der Name für die Klosterwache kommt, Heilende Quelle; wertvolle Fresken (9 Bildmäntel), die in den 1980ern ausgewaschen wurden; die Kirche wurde 2,08 m über den Grundboden errichtet um sie vom Zusammenbrechen zu schützen; derzeit ein Nonnenkloster.

 

Kloster PRISLOP

Befindet sich in dem Dorf Silvasu de Sus in der Nähe von Hateg; wurde von der Fürstin Zamfira gegründet, Tochter des wallachischen Herrschers Fürst Moise (1529-1530); es stellt Teile von Fresken dar, die 1759 gemalt wurden; wurde von dem österreichischen General Bukow angezündet (1762), es wurde mehrere Male restauriert; es ist ein Nonnenkloster mit einer theologischen Bildungsanstalt.

 

Kloster SâMBATA DE SUS

Gegründet von der wallachischen Fürstenfamilie Brancovans (17 –18 Jh.) und befindet sich im Tal des Sâmbata Flusses, am Fuße der Fagaras Berge; wurde 1926-1936 wiedergebaut und 1985-1993 erweitert; altes Zentrum der Klostererziehung und Klosterkultur die früher eine Grammatikschule, eine Malschule und eine Druckereischule hatte; 1954 gründete der Mönch Timotei Traian Tohaneanu eine Schule für Glasmalerei; der Brunnen, bekannt als die Heilende Quelle (16 Jh.) ist eigentlich das Zentrum, um das das Kloster gebaut wurde und so wie eine Legende dieses Ortes sagt, ist sie mit wunderbewirkenden Kräften ausgestattet; derzeit von Mönchen verwaltet.